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BESONDERHEIT

Das Stephaniviertel ist der Bereich zwischen Weser, Bürgermeister-Smidt-Straße und Wallanlagen. Ehemals eng wie das Schnoorviertel bebaut entstand nach der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ein bunt durchmischtes Viertel, heute geprägt von Radio Bremen, der Volkshochschule, der Jugendherberge und der Weserpromenade.

Der Bau eines Büros stellt für Architekten immer eine besondere Herausforderung dar. Diese wird dann zur Selbstverwirklichung, wenn es um das eigene Büro geht. Mit dem Neubau mitten im Stadtzentrum, direkt angrenzend an die Weser und die Wallanlagen, hat Thorsten Italiano diesen Schritt nun getan.

Das Büro mit 480 m² schließt an ein Wohnhaus mit 19 Einheiten an, beide entworfen und realisiert durch das Team von Italiano. Nach der Fertigstellung ist das Planungsbüro mitsamt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dorthin umgezogen. Sie sind gespannt, was die Veränderungen mit sich bringen.

Die Idee der Verbindung von Wohnen und Arbeiten im Stephaniviertel, auch Faulenquartier genannt, stellt den Grundgedanken des Projektes dar. Für das Planungsbüro tat sich hier die Chance auf, an einem besonderen und geschichtsträchtigen Ort nach der eigenen Vision sowie für die eigenen Bedürfnisse zu planen. Für das Unternehmen ist der Umzug in den Westen des Stadtteils Mitte auch als ein Schritt raus aus dem Wohnviertel Schwachhausen und rein in die Innenstadt zusätzlich reizvoll.

Das Atelierhaus hat zudem einen ganz besonderen Charme: Es verschwindet im Hang. Denn der Höhenunterschied des Grundstücks von der Faulenstraße zum Stephanikirchhof beträgt über 4 Meter.

Planungsbüro Italiano Lageplan